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ASK14 , Topp Rippin (Hans Ries)

Wie im Baubericht zur ASK14 von Graupner geschrieben, habe ich mir dann Ende 2024 eine ASK14 von Rippin mit 370 cm Spannweite zugelegt. Der Baufortschritt ist wegen anderer, parrallel laufender Projekte (siehe Fieseler Storch, Robin) etwas schleppend, aber immerhin ist das Modell mittlerweile rohbaufertig. Der Antrieb erfolgt mittels Elektromotor und 6s1 LiPo. Obwohl die in manchen RC-Foren recht optimistisch abgeschätzte Startgewicht von 6,5 kg illusorisch ist (ich gehe von knapp unter 8 kg aus), sollte der Standschub von 5,3 kp ausreichen, um den Vogel in die Luft zu bringen. 

 

Allgemein bin ich der Meinung, dass bei diesem Modell an manchen Stellen eine erhebliche Gewichtseinsparung möglich ist. So habe ich zB den massiven GFK-Stab der Flächensteckung (460gr) durch ein entsprechendes Alurohr mit Buchenrundholz innen auf 2/3tel der Länge ersetzt (280gr). Der Ersatz des massiv gebauten Seitenruders (135gr) durch eines in Rippenbauweise (35gr) sowie der Ersatz des massiv gebauten Höhenruders (350gr) durch eines in Rippenbauweise (146gr) ergaben nochmals 300gr Gewichtsersparnis und das am Rumpfende! Gefühlt sollte man auch die Tragflächen leichter bauen können (beglast incl 4 Servos derzeit 3.500gr).

 

Nachteilig ist auch der recht große Abstand zwischen Drehachse und Anlenkung des Pendel-Höhenleitwerks, der einen nur relativ geringen Ausschlag von <10° zulässt (Original +/- 14°). Ich hoffe aber, dass dieser ausreicht. Leider fiel mir dieses Problem erst auf, nachdem ich bereits alle Einbauten zur Betätigung des HLW eingeharzt hatte. Somit hätte ich dies nur noch mit sehr hohem Aufwand beim Neubau des HLW ändern können.

 

Weiterhin fand ich es unschön, dass das (eingezogene) Bugrad am Rumpf angeformt ist und die Modelle von Rippin, die ich flugfertig gesehen habe, ein Standard-Einziehfahrwerk verwenden, das nach hinten - undzwar vollständig - einfährt. Ich wollte aber ein nach vorne einfahrendes Fahrwerk, bei dem das Rad noch zu ca einem Drittel aus dem Rumpf herausschaut, wie es beim Original der Fall ist. Nach längerer Suche wurde ich bei Modellbau Großrinderfeld fündig mit dem Fahrwerk GLER08 von Phoenix (für Modelle bis 8 kg).

 

Die Arretierung des HLW auf der Steckung wollte ich mit Hilfe einer Inbusschraube realisieren. Hierzu habe ich die beiden 4 mm Stahldrähte in eine Leitwerkshälfte eingeharzt und in der anderen Hälfteüber ein Messingröhrchen einen 6 mm Klemmring mit M3 Gewinde geschoben, der die Inbusschraube aufnimmt.

 

Bei den Tragflächen habe ich auf die Steckungsrohre Sperrholzplättchen aufgeharzt mit einer Senkung für die Aufnahme der Köpfe der M3 Inbusschrauben. In das Alu-Steckungsrohr mit 2mm Wanddicke (hatte ich noch in meinem Fundus) habe ich dann das entsprechende Gewinde geschnitten

 

Beim ASK14 Treffen Ende Juli 2024 in Wershofen konnte ich mir einige manntragende Muster ansehen und wichtige Details fotografieren, so zB die mit Rad versehenen Randscheiben, die es in unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Ich habe mich für eine Version entschieden, die der D-KAUE entspricht. Vermutlich werde ich auch die Lackierung dieses Musters übernehmen.

 

Mittlerweile ist der Rohbau fertig und die Tragflächen mit 25gr Glasmatte belegt, gefüllert und gestrichen. Nun steht noch die Lackierung an und ich hoffe, dass der Jungfernflug spätestens im Frühjahr 2027 stattfinden kann.

 

 

 

 

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